Llanes

Über die Campo-Brücke des Río Cabra gelangt man in die Gemeinde Llanes.

 

Im Schatten eines imposanten Kalksteingebirges, der Sierra del Cuera, passiert man beschauliche Orte. Dazu gehört das Dorf Buelna und seine Umgebung.

 

► Mehr Infos: Küstenregion / Sierra del Cuera

 

Dieser Küstenabschnitt ist mit seinen Stränden, Steilküsten und Felseninseln besonders eindrucksvoll. Das östlich von Buelna gelegene Naturdenkmal Cobijero ist zudem ein einzigartiger Ort mit einem Inlandstrand und einer imposanten Höhle.

 

Nach Buelna erreicht man das Dorf Pendueles. Die Pfarrkirche in Pendueles besitzt ein schönes gotisches Portal. Etwa 100 Meter nach der Kirche in Pendueles beginnt wieder ein neuer Abschnitt der alternativen Route: Die Senda Costera nach Llanes. Hier trifft auch der Küstenwanderweg von Bustio auf den für Wanderer und Fahrradfahrer ausgebauten Weg entlang der Küste.

 

Der Küstenabschnitt zwischen Pendueles und Llanes beeindruckt durch phantastische Panoramablicke auf die Steilküste und einzigartige Naturlandschaften. Dazu zählt das Naturdenkmal Bufones de Arenillas und das naturnahe Tal des Río Purón.

 

► Mehr Infos: Küstenregion / Ostküste"

 

Nach den Meerwassergeysiren von Arenillas gelangt man oberhalb des Ortes Andrín zum Aussichtspunkt Mirador de Boriza mit wunderbaren Panoramablicken auf die Küste und die nahegelegenen Sandstrände Playa Ballota und Playa Andrín. Ab diesem Aussichtspunkt führt die Senda Costera hoch oberhalb der Küste am Golfplatz von Llanes entlang.

 

Folgt man der Jakobsmuschel, dann gelangt man von Pendueles aus nach Vidiago und Puertas de Vidiago. Hier führt ein ausgeschilderter Weg nach einem kurzen Anstieg zum Denkmal Peña Tú, ein mächtiger Felsblock an einem alten Kultplatz. Von hier aus öffnet sich das Panorama der Sierra del Cuera auf der einen und des Atlantischen Ozeans auf der anderen Seite.

 

► Mehr Infos: Besondere Schätze / Megalithen

 

Kurz vor Llanes, wo sich der alte Jakobsweg und die Senda Costera vereinen, befindet sich ein besonderer Ort: El Santo Cristo del Camino mit einer Kapelle, Ruinen, alten Grabsteinen, Eiben und alten Baumriesen. Hier befand sich ein Wallfahrtsort und vor dem Bau der jetzigen Kapelle aus dem 16. Jahrhundert eine Einsiedelei.

 

Nach der Kapelle Cristo del Camino beginnt die Stadt Llanes, ein hübsches Fischerstädtchen, das im Sommer ein beliebtes Ferienziel ist und dann von spanischen und internationalen Gästen gerne besucht wird. Llanes ist reich an Baudenkmälern. Die Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert und Gebäude aus dem Mittelalter sind teilweise erhalten geblieben. Die historische Altstadt mit ihren Kirchen und den Palästen der Gotik und des Barock steht unter Denkmalschutz.

 

Wer ab Llanes die Senda Costera wählt, der erlebt einen der spektakulärsten Küstenabschnitte der iberischen Halbinsel:

 

Das Mündungsgebiet und die Strände von Poo sind Erholungs- und Badeparadies. Die Felseninseln von Poo (Castros de Poo) ragen mystisch-bizarr aus dem Wasser hervor. Es sind Vogelparadiese und unter der Wasseroberfläche sind es zudem Unterwasser-Paradiese.

 

Der zauberhaft gelegene Strand Playa de Barro und das dortige Flussmündungsgebiet mit der Kirche Nuestra Señora de los Dolores und die Capilla de las Animas sind die weiteren Stationen auf dem Weg. Dort wird eine weit verzweigte Flussmündung mit feinen und weiten Sandstränden bei Flut zu einem Sakralort. Aus dem Wasser ragt dann nur noch die Kirche mit ihrem alten Friedhof aus dem Wasser empor: La Iglesia de Nuestra Señora de los Dolores.

 

Und weiter geht es auf dem spektakulären Küstenweg entlang der Playa und Iglesia von Antolín an der Mündung des Río Bendón. Dieses ehemalige Benediktiner-Kloster aus dem 13. Jahrhundert ist etwas vernachlässigt. Die Umgebung im Flussmündungsgebiet, mit uralten Kastanienbäumen und Eiben, lässt die fast tausendjährige Geschichte dieses Klosters erahnen. San Antolín de Bedón ist auch durch vermeintliche Geisteraufzeichnungen von Parapsychologen bekannt geworden.

 

Zwischen dem Strand und der FEVE-Schmalspurbahn geht es weiter zur nächsten Besonderheit dieses Küstenabschnitts: Der Inlandstrand Gulpiyuri (Naturdenkmal).

 

Danach führt der Weg vorbei an einer hoch über den Klippen gelegenen Kapelle, die Iglesia San Antonio, dann hinunter zum schönen Strand Playa de Cuevas und durch einen ursprünglichen küstennahen Wald, der im beschaulichen Dorf Villanueva endet.

 

Der letzte Ort im Gemeindegebiet von Llanes ist Llames, an der Mündung des Río Guadamía und der Playa de Aguadamía. Östlich der Mündung beginnt eines der größten Areale der Meerwassergeysire: Die Bufones de Pría.

Auf dem Sternenweg in Asturien:

Ribadesella

Danke an alle, die hier waren.
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© Ralf Pochadt