Liebe statt Angst

Es ist ein weltweites Phänomen. Anscheinend ausgelöst durch ein Virus mit einer Größe im Nanobereich. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit sind nahezu alle Menschen zur gleichen Zeit von einem als bedeutsam empfundenen Phänomen emotional berührt und persönlich betroffen.

 

Kognitiv sichtbar gemacht wurde das Virus durch einen PCR-Test. In Laboren können damit Schnipsel von Genteilen erkannt werden, die angeblich einem bestimmten Virus zugeschrieben werden können. (Vgl. Karina ReissClemens G. Arvay und Ulrike Kämmerer 1, 2.) 

 

Wer viel testet, findet irgendwann auch positive PCR-Nachweise in saisonal unterschiedlicher Ausprägung, auch wenn es sich z.T. lediglich um falsch-positive Laborwerte oder nicht infektiöse Fragmente handelt. Medial vermittelt wird dann eine irreführende "Fallzahl" oder gar eine angebliche "Infiziertenzahl" oder "Erkranktenzahl", die dann Maßnahmen einer "Neuen Normalität" begründen, zum Beispiel das Selbsteinsperren oder das Selbstbemasken. Natürlich nicht für alle.

 

Das Netzwerk Evidenzbasierte Medizin fordert ein Ende der irreführenden Meldungen von Absolutzahlen ohne Bezugsgröße und ohne Berücksichtigung der begrenzten Aussagekraft des PCR-Tests: "Die derzeitige Teststrategie und Informationspolitik erweckt eher den Anschein, dass die positiven Testergebnisse ohne Bezug zur Menge der durchgeführten Tests und ohne Bezug zur Bevölkerung benutzt werden, um die derzeitige Strategie zur Eindämmung der COVID-Pandemie zu rechtfertigen."

 

Das gilt auch in Asturien. Hier zeigen die offiziellen Daten zur Belegung der Intensivstationen mit Patienten, die einen positiven PCR-Test hatten (unabhängig von dem Einlieferungsgrund) und zu Sterbefällen mit positivem PCR-Test (unabhängig von der Todesursache), dass Asturien zu den Regionen in Europa gehört, die vom Corona-Virus relativ wenig betroffen sind. Das spiegelt sich in Medien, Politik und der Wahrnehmung vieler Menschen allerdings kaum wider. Virusangst ist auch in Asturien verbreitet. Das Mantra der Rettung lautet: Impfung!

AstraZeneca Asturiens Rettung?

Das Durchschnittsalter der in Asturien angeblich an Corona verstorbenen Personen beträgt 84 Jahre (Stand Oktober 2020). Dies liegt über der allgemeinen Lebenserwartung. Bei einem großen Teil der Verstorbenen lagen lebensbedrohliche Vorerkrankungen vor. Das bedeutet, sie sind zwar positiv getestet worden, woran sie jedoch verstorben sind und ob die Krankheit COVID19 die Todesursache war, kann damit nicht ausgesagt werden. (Vgl. dazu auch Prof. Püschel


Der inzwischen gut bekannte Grad der Gefährlichkeit I, IIIII des Virus und die saisonale Varianz von Corona- und Grippeviren spielen bei den kommunizierten absoluten PCR-Zahlen keine Rolle.

Irreführend ist die tägliche mediale Wiederholung der positiven PCR-Laborwerte in Asturien als Zahl der Infizierten oder als Zahl der an Covid19 erkrankten Personen. Problematisch ist auch, absolute Zahlen losgelöst von ihrem Kontext zu kommunizieren. Das ins Verhältnis setzen von absoluten PCR-Zahlen zur Anzahl der Testungen sowie das ins Verhältnis setzen der Auslastungs- und Verstorbenenzahlen zur Entwicklung im Mehrjahresvergleich unterbleiben zumeist.

 

Die sozialen, ökonomischen, psychologischen, kulturellen und politischen Folgen der Lockdowns und ihre weltweiten Wechselwirkungen werden in asturischen Medien ebenso wenig thematisiert wie die positiven Erfahrungen in Ländern ohne Lockdown. In Europa ist dies vor allem Schweden 1, 2. Dort gibt es keine Maskenpflicht, Beherbergungsverbote, Ausgangssperren, kalte Klassenzimmer mit maskierten Kindern, Aufrufe zum Denunziantentum, Polizei und Militär im Corona-Einsatz.

 

Für Asturien kann meiner Ansicht nach sehr deutlich festgestellt werden: Die derzeitige manipulative Kommunikationspolitik dient vor allem der Angsterzeugung und Rechtfertigung für die Einschränkung von Grundrechten. Der am 25.10.2020 verhängte Ausnahmezustand (Estado de Alarma) soll nach dem Willen der Regierung bis Mai 2021 andauern. Bis dahin soll die Impfung der Bevölkerung erfolgen.

 

Der spanische Präsident wies in seiner Erklärung zum Ausnahmezustand darauf hin, dass die Überwindung der Notlage von der Impfung abhängig sei. Daher habe die Regierung bereits mehr als 31 Millionen Impfdosen der Firma AstraZeneca I, II gekauft und weitere Kaufoptionen bestehen. Auch der Präsident Asturiens schwört die Bevölkerung darauf ein, dass es bis zur Impfung kein annährend normales Leben mehr geben wird. Fachleute weisen jedoch darauf hin, dass aus medizinischer Sicht eine Corona-Impfung fragwürdig und gefährlich sei, zum Beispiel Prof. Hockerts 12Prof. BhakdiClemens G. Arvay und Dr. Wodarg.

 

In Asturien sind die Städte Oviedo, Gijón, Avilés und weitere Gemeindegebiete abgeriegelt. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Die Grenzen Asturiens sind geschlossen. Es gilt ein weitgehender Lockdown und das Prinzip des Selbsteinsperrens. Zum Maß der Freiheit wurden staatlich verordnete Sozialblasen.

Das Maß der Freiheit (Burbujas Sociales)

In Asturien gilt die „Corona-Sozialblase“ mit einer Beschränkung sozialer Kontakte auf 5 Personen. In einer multimedialen Angstkampagne werden Spielzeugfiguren eingesetzt, um das Regierungs-Narrativ von der Sozialblase als Maß der Freiheit auch in das Bewusstsein einer ganzen Generation von Kindern einzubrennen (z.B. über soziale Medien, YouTube, Radio- und TV-Programme). Die asturische Regierung spricht von einem pädagogischen Konzept der Sozialblasen, das jetzt zu beachten sei. (La implementación de la pedagogía de las “burbujas sociales”, BOPA 09.10.2020)

 

Für die Kinder Asturiens kommunizieren Spielzeugfiguren eine überwiegend evidenzfreie Botschaft, die Ängste und soziale Dramen auslösen kann: 

 

Merke dir: Die meisten Virenausbrüche passieren, wenn du dich in der Familie oder mit Freunden triffst. Je kleiner deine Sozialblase ist, umso geringer ist das Risiko sich mit dem Virus anzustecken. Frage bis zu 5 Personen, ob sie zu deiner Sozialblase gehören wollen. Verpflichtet euch dazu, dass ihr die Kontaktbeschränkungen zu Personen außerhalb eurer Blase einhaltet. Wenn in deiner Sozialblase auch alte Menschen über 65 Jahre sind oder Kranke, dann müssen sich alle Mitglieder deiner Blase dazu verpflichten, gegenüber diesen Personen alle strikten Beschränkungen einzuhalten. Halte dich von Menschen fern, die nicht zu deiner Sozialblase gehören. Wenn dies nicht möglich sein sollte, dann halte 2 Meter Abstand und ziehe deine Maske an. Deine Maske muss richtig festsitzen! Treff dich nicht in einem geschlossenen Raum, sondern möglichst nur draußen. Wenn du wieder in die Wohnung zurückkommst, dann zieh dir wenn möglich sogleich deine Kleidung und deine Schuhe aus (III) und zieh dir neue Sachen an, damit du die Viren nicht ins Haus schleppst. Damit schützt du besonders deine Liebsten, die schon über 65 Jahre alt sind und noch nicht in einem Altenheim wohnen. Vergiss nie: Wenn du mit Kindern spielst, die nicht deiner Blase angehören oder wenn du dich mit anderen Personen ohne die strikten Beschränkungen triffst, dann bringst du dich selbst und alle Menschen in deiner Blase in große Gefahr.

 

Erstaunlich finde ich, dass auch viele Erwachsene solche Regierungsanweisungen ernst nehmen und ihre Kinder zur Einhaltung der Regierungsvorgaben nötigen. Sie entscheiden nun, wen sie in ihre soziale Blase aufnehmen und wen nicht, wen sie noch umarmen und wen nicht mehr. Natürlich handelt es sich um ein emotional unlösbares Unterfangen, da jeder nur einer sozialen Blase angehören darf. Doch Menschen haben jeweils andere ihnen besonders wichtige Bezugspersonen, von denen sie sich nun abgrenzen sollen. Soziale Dramen der persönlichen Ausgrenzung und der Innen- / Außenabgrenzung von Gruppen sind die Folgen. Auch in Deutschland werden traumatisierende Maßnahmen umgesetzt, die alles übertreffen, was noch vor wenigen Monaten als vorstellbar galt (Beispiele). Die "Sendung mit der Maus" übernimmt die Virenertüchtigung der Kinder.

 

Die Aufmerksamkeit von Milliarden Menschen wird auf ein Virus gelenkt. Das macht vielen Menschen Angst. Doch das Kronenvirus hat auch zu einer ansteckenden sublimen Hoffnung beigetragen. Hoffnungsglimmen kann sich zu einem lichtvollen Feuer der Hoffnung wandeln, eine Hoffnung, die Mut macht unsere Angst anzuschauen und abzulegen. Immer mehr Menschen beginnen damit, die systematische Angsterzeugung als Machtmissbrauch zu durchschauen. Auch die Angst vor dem selbst verantworteten Denken, Fühlen und Handeln, die Angst vor der Freiheit, können wir jetzt bewusst anschauen und transformieren.

En Defensa de la Libertad from Jesús Sánchez Melado on Vimeo.

Jesús Sánchez Melado, der die Picos de Europa so wundervoll in Szene setzt, hat bereits im März 2020 mit "Defensa de la Libertad" auf die Verantwortung von uns allen für ein Leben in Freiheit hingewiesen. Sein audiovisuelles Kunstwerk "Elegía Cantábrica" zeigt eine weitere metaphorische Komposition – inmitten der Stille der Nacht auf dem kantabrischen Sternenweg. 

 

Zeitzeugenaussagen

Neben den WHO-Infos zu Corona sind auch Einschätzungen von renommierten Wissenschaftlern und aus unabhängigen Quellen hilfreich, um weitere Perspektiven einzubeziehen. Darunter frühe Beiträge ab März 2020: Punkt.PRERADOVIC Teil 1, Teil 2 (Interviews ab 13.03.2020), Vandana Shiva am 18.03.Sucharit Bhakti am 29.03.19.04. und am 24.04.2020Johan Giesecke am 17.04.2020John Ioannidis am 20.04.2020Klaus Püschel am 22.04.2020 

Ganzheitliche, spirituelle und integrale Perspektiven auf das Phänomen Corona gibt es seit März 2020 in einer beachtlichen Vielfalt. Hier einige Beispiele: Charles Eisenstein, Ken Wilber I, II, Otto Scharmer, Vandana Shiva I, II, IIILlewellyn Vaughan-Lee I, IIJoanna Macy I, IIClemens G. Arvay und das EmergenceMagazine

 

Auch die Dokumentation von Swiss Policy Research und die Arbeit im Corona-Ausschuss und im internationalen ACU-Untersuchungsausschuss ermöglichen eine umfassende Sicht. Weitere Quellen, die ein breites Spektrum an Perspektiven anbieten und mit deren Hilfe man sich eine eigene Meinung bilden kann: Wolfgang Wodarg, Corona InfoMultipolar, NachDenkSeiten, KlagePATEN, MWGFD, RubikonCorona Transition, ClubDerKlarenWorte, 2020news 

 

Sunetra Gupta weist darauf hin, dass sich die reichen Länder der Welt zwar einen Lockdown leisten können, doch dies geschehe zu Lasten der Verwundbarsten und der Ärmsten in den weniger privilegierten Ländern der Welt. Sunetra Gupta ist Mitinitiatorin der Great Barrington Erklärung I, II (Video)


Michelle Bachelet I, II, die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, warnt vor einer Menschenrechtskatastrophe, deren negative Auswirkungen die der Pandemie selbst weit übertreffen, ausgelöst durch die Maßnahmen, die unter dem Vorwand der Corona-Bekämpfung umgesetzt werden. Ihr Appell: Notstandsbefugnisse sollten nicht als Waffe eingesetzt werden, um abweichende Meinungen zu unterdrücken, die Bevölkerung zu kontrollieren und die Macht von Regierungen auszubauen.

Folgen der Maßnahmen im Virenkrieg für die Ärmsten

Der „Krieg gegen Viren“ wurde ausgerufen. Vorher nicht durchsetzbare Maßnahmen wurden innerhalb kurzer Zeit ergriffen, darunter die Aussetzung von grundlegenden Rechten, Massenüberwachung und Informationskriege. Das Narrativ von einem Virus, das Maßnahmen historischer Tragweite rechtfertige, wurde zur einzigen Wahrheit. Zensur und Diskriminierung von Menschen, die Fragen stellen, wurden zur neuen Normalität.

 

COVID-19 kann einen schweren und tödlichen Krankheitsverlauf haben. Gezielter Schutz ist wichtig. Aber: Es wurden nationale Maßnahmen mit weltweiten Auswirkungen ergriffen, bei denen die Wirkungen auf die Verwundbarsten und auf die Ärmsten dieser Welt keine Berücksichtigung fanden. Die dadurch ausgelöste humanitäre Katastrophe trifft die Ärmsten am härtesten.

 

Viele Entwicklungsländer stehen vor dem ökonomischen und währungspolitischen Kollaps inmitten einer Jahrhundertrezession, begleitet von einem Zusammenbruch des Arbeitsmarkts, Armut, Elend, Leid und Tod. Der Grund: Die Unbewusstheit vieler der politisch Verantwortlichen gegenüber der Interdependenz und der weltweiten Wechselwirkungen von nationalen politischen Corona-Maßnahmen. Die Unbewusstheit gilt natürlich nicht für die Autoren der international abgestimmten Drehbücher der Plandemie 1, 2, 3, die in den vergangenen Jahren die zu erwartenden Kettenreaktionen und Stellschrauben sehr bewusst durchspielten. (Vgl. dazu auch: Paul Schreyer: Chronik einer angekündigten Krise: Wie ein Virus die Welt verändern konnte, Frankfurt a.M. 2020)


Es gab und gibt keine seriöse Grundlage, die es rechtfertigen könnte, mit Verweis auf das Corona-Virus Maßnahmen zu ergreifen, die aufgrund der weltweiten Wechselwirkungen katastrophale Folgen haben - zum Beispiel eine verheerende Hungersnot. In seiner Erklärung vor dem UN-Sicherheitsrat sprach David Beasley, Exekutivdirektor des UN World Food Programme (WFP), von einer nie dagewesenen Hungerpandemie mit Millionen zusätzlichen Hungertoten. H.P. Vikoler vom WFP: "Wenn man die Folgen der Lockdowns im globalen Maßstab betrachtet, dann kann es einen nur ratlos machen, dass solche Maßnahmen überhaupt ergriffen wurden. Die wirtschaftlichen und sozialen Schäden, die durch die Bekämpfung des Virus verursacht wurden, übersteigen die gesundheitlichen Schäden durch das Virus um ein Vielfaches."


150 Millionen Kinder sind bereits bis Mitte 2020 zusätzlich von mehrdimensionaler Armut betroffen.  Bereits vor Corona starb alle paar Sekunden ein Kind an Hunger. Nun sterben Millionen weitere Menschen am Hungertod, vor allem Kinder, darunter vor allem Mädchen. Der Grund: Die politischen Corona-Maßnahmen, die insbesondere von China und danach von Europa ausgingen und mit massivem politischem Druck von den meisten armen Ländern übernommen wurden. Hunger und Mangelernährung schwächen das Immunsystem und machen anfälliger für Krankheiten, die oft unbehandelt bleiben, denn: Die Hälfte der Weltbevölkerung hat nicht einmal Zugang zu medizinischer Grundversorgung. 


Sollten die politischen Corona-Maßnahmen nicht sofort beendet werden, droht eine noch größere Katastrophe als die bereits mit dem ersten Lockdown verursachte: 1,6 Milliarden Kindern wurde der Zugang zu ihrer Schule verwehrt. 370 Millionen Kinder erhalten dadurch zum Teil bis heute keine lebenswichtige Schulmahlzeit. Zusätzlich sterben nach dem Kenntnisstand von Juli 2020 jeden Tag 6.000 Kinder an Ursachen, die auf die politisch bedingten Unterbrechungen in der grundlegenden Gesundheits- und Nahrungsversorgung zurückzuführen sind. Studien weisen darauf hin, dass durch die politischen Corona-Maßnahmen des ersten Lockdowns zusätzlich 1,4 Millionen Menschen allein an Tuberkulose sterben. 

 

Am 20. November 2020 stellte UNICEF eine neue Einschätzung der Situation für die Kinder dieser Welt vor. Es ist zu befürchten, dass 2 Millionen Kinder unter 5 Jahren allein in einem Zeitraum von 12 Monaten zusätzlich aufgrund der politischen Corona-Maßnahmen sterben. Ein großer Teil der Kinder dieser Welt sind zudem durch die politischen Maßnahmen akut von psychischen Problemen betroffen oder erleiden frühkindliche Traumata mit langfristigen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. In armen Ländern gibt es für die meisten Kinder keine Chance auf eine psychische Behandlung.


Die Vereinten Nationen 1, 2 machen klar, dass Kinder weltweit zu den größten Opfern der politischen Virus-Maßnahmen gehören. Grundlegende Menschen- und Kinderrechte und Übereinkommen wie die UN-Kinderrechtskonvention wurden ausgehebelt. Michael Klundt, Professor für Kinderpolitik, kommt zu einem deutlichen Fazit: “Praktisch alle Entscheidungen und Maßnahmen der Politik seit März/April 2020 wurden somit völkerrechtsverstoßend und bundesgesetzwidrig ohne vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls vorgenommen.”


Das Corona-Virus kann auch nicht als Ursache herangezogen werden, um Billionen frisches Geld zu drucken, das jetzt an Klientelgruppen in den reichen Ländern verteilt und das letztlich zu einem großen Teil im globalen Finanzcasino landen wird. Während sich die reichen Länder üppige Hilfsprogramme genehmigen, wächst im Globalen Süden die Armut (vgl. auch Gilbert Achca). Das Finanzvolumen der Hilfsprogramme betrug bis September 2020 rund 11,7 Billionen US-Dollar.

 

Ein Billionen-Rettungsschirm für die Ärmsten ist nicht vorgesehen. Er könnte vielen Menschen dazu verhelfen, ihr Menschenrecht auf Zugang zu Nahrung, Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene zu verwirklichen. Mehr als zwei Milliarden Menschen leiden an Ernährungsunsicherheit und sind gezwungen, regelmäßig Mahlzeiten auszulassen. Mehr als 2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem, verfügbarem Trinkwasser. Mehr als 4 Milliarden Menschen können keine sicheren Sanitäranlagen nutzen. 

 

Warum sollen die politischen Corona-Maßnahmen, wenn sie katastrophale Folgen für die Verwundbarsten und die Ärmsten dieser Welt haben, alternativlos sein? Fragen muss erlaubt sein.

Selbstermächtigung der Exekutive

Für eine “Kurvenabflachung” in Ländern, die über eine intensivmedizinische Infrastruktur verfügen, wurden nationale Maßnahmen mit weltweiten Auswirkungen ergriffen, die eine beispiellose globale Katastrophe ausgelöst haben. Um die intensivmedizinischen Kapazitäten zu schonen, wurden Maßnahmen ergriffen, die Millionen von Toten unter den Verwundbarsten und Ärmsten dieser Welt in Kauf genommen haben. Dabei erfolgte der Lockdown z.B. in Deutschland zu einem Zeitpunkt, als die Kurvenabflachung bereits eingetreten war 1, 2.


Das Grundgesetz in Teilen außer Kraft zu setzen war zu keinem Zeitpunkt mit dem Corona-Virus hinreichend begründbar. In einer Telefonrunde mit Vertretern der Exekutive wurden Entscheidungen mit historischer Tragweite getroffen. Meiner Ansicht nach sollte eine Telefonrunde von Ministerpräsidenten und dem Kanzleramt Grundrechte nicht nach eigenem Gutdünken gewähren oder nicht gewähren. Diese “Selbstermächtigung” einer Telefonrunde muss hinterfragt werden dürfen. In der Telefonrunde vom 15.04.2020 wurde u.a. der Beschluss gefasst, dass die Rückkehr zur Gewährung der vollen Grundrechte nur durch eine Impfung möglich sein wird. Nach dem Beschluss der Telefonrunde geht es um die Impfung der gesamten Bevölkerung: „Sobald ein Impfstoff vorhanden ist, müssen auch schnellstmöglich genügend Impfdosen für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen.” (Beschluss 17)

 

Eine Analyse aus dem deutschen Innenministerium (BMI) kam Anfang Mai 2020 zu dem Ergebnis, dass es sich bei der Coronawarnung um einen globalen Fehlalarm handelt: „Der Kollateralschaden der Coronakrise ist zwischenzeitlich gigantisch.” 

Die Analyse aus dem BMI (KM 4: Schutz Kritischer Infrastrukturen) wurde unter Mitwirkung von beratend beteiligten Ärzten, Wissenschaftlern und Professoren erarbeitet. Das BMI erklärte, es handle sich um eine “Privatmeinung”. Daraufhin veröffentlichten die beratenden Fachleute eine gemeinsame Erklärung (Text, Artikel).

 

Am 18.11.2020 kam es zu einer Art "Selbstermächtigungsgesetz der Exekutive". Die Parlamentarier des Deutschen Bundestages stimmten mit großer Mehrheit für das 3. Bevölkerungsschutzgesetz, mit gravierenden Einschränkungen von Grundrechten und Rechten des Parlaments. Den Grund für die Selbstentmachtung des Parlaments nennen Abgeordnete und Mitarbeiter selbst. Sie haben Angst, zum Beispiel vor dem Ende ihrer Karriere, sobald sie sich den Anweisungen zum Abstimmungsverhalten widersetzen: „Das ist nur noch ein Schauspiel, da wird nur noch pro forma das Prozedere eingehalten, die Abgeordneten nur noch pro forma zur Abstimmung gerufen. Faktisch wird der Bundestag nur noch gebraucht, um Demokratie zu spielen. Es wird von oben nach unten durchregiert mit Anweisungen.“

 

"Es ist schon interessant: da nennt die Bundesregierung ein Gesetz ausgerechnet „Bevölkerungsschutzgesetz“ (zum Vergleich: das Ermächtigungsgesetz von 1933 war eine „Verordnung zum Schutz von Staat und Volk“), verankert dort eine nie dagewesene Machtfülle für den Bundesgesundheitsminister, der per Verordnungen durchregieren kann, peitscht das Gesetz dann im Eiltempo durch drei Verfassungsorgane und wundert sich, dass jemand darin totalitäre Tendenzen sieht!" (Milosz Matuschek)

 

Vgl. auch Kurzvideo: Gewaltsames Ende der Demonstration gegen das Bevölkerungsschutzgesetz am 18.11.2020. Grund gemäß Polizeidurchsagen: Die Nichteinhaltung der Auflage, einen Mund-Nase-Schutz ordnungsgemäß zu tragen:

Kampf gegen X

Verhaltenskontrolle durch Angsterzeugung mittels “Kampf gegen X” ist nicht erst seit Corona eine bewährte Strategie zur Erweiterung von Macht. X entspricht einem unbestimmten Feindbild (z.B. Terrorist, Gefährder, Virus). Heute werden die angstbasierte Lenkung des Denkens, Fühlens und Handelns und die Psychologie der Meinungsmanipulation an Universitäten gelehrt und weltweit angewandt. Prof. Mausfeld (I, II, III, IV, V) weist darauf seit Jahren hin.

 

Für die Situation in Deutschland ist ein BMI-Strategiepapier aufschlussreich, das nach Angaben des BMI als eine der Grundlagen für den Umgang der Bundesregierung mit der Corona-Pandemie dient. In den Schlussfolgerungen (kommentierter Auszug) wird die systematische Angsterzeugung als Strategie der Verhaltenskontrolle empfohlen. Argumente und Formulierungen für die Erzeugung von Angst werden dargeboten, „um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen”. Die Politik der Angst wurde seitdem zu einem zentralen Leitprinzip der Bundesregierung. In diesem Papier wurde für den 23.03.2020 der Lockdown vorgeschlagen. Am 22.03. erfolgte der Beschluss über den Lockdown in einer Telefonrunde

 

Basiswissen zu Angst und Politik und zu Angst und Corona vermittelt Daniele Ganser in einem anschaulichen Vortrag vom 29.10.2020. Er sieht in der gegenwärtigen Situation die Chance für eine globale Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins. Um diese Chance zu nutzen, sei es erforderlich, das Basiswissen über den Umgang mit Angst jetzt zu erlernen und anzuwenden.

Die traumatisierte Corona-Gesellschaft

Aus der Perspektive der Psychotraumatologie kann die Angsterzeugung im Kampf gegen das Virus zu einem Auslöser für gesellschaftliche und individuelle Projektionen werden. Traumagefühle werden auf das Virus übertragen. Ängste und Wutgefühle richten sich auf das Virus und gegen angeblich „Infizierte“, „Gefährder“, Menschen aus „Virusgebieten“, „Maskenverweigerer“, „Ungetestete“, „Ungeimpfte“. 


Franz Ruppert: „Jetzt kann sich also all der innere unverdaute Schrecken aus der Kindheit auf die Phantasie von einem Killervirus ausrichten, wobei der Virus im Grunde nur die Täter symbolisiert, die einen als Kind fast getötet hätten. Ebenso können sich der aufgestaute Hass und die unterdrückte Wut auf die Menschen richten, die vermeintlich leichtfertig und ungehorsam mit der Virengefahr umgehen und dadurch alle anderen in Gefahr bringen würden. Das rechtfertigt scheinbar auch staatliche Gewaltmaßnahmen in nahezu unbeschränktem Ausmaß. Im Namen der Gesundheit wird in dieser Corona-Pandemie hemmungslos physische und vor allem psychische Gewalt ausgeübt, durch das Gebot, Abstand zu halten, durch die Einschränkung der Bewegungs-, Berufs-, Versammlungsfreiheiten, durch die Verpflichtung zum Maskentragen, am Ende vielleicht sogar noch durch eine Impfpflicht, was dann eine manifeste Körperverletzung darstellt.“


In dieser Situation sind Manipulation und Erweiterung von Macht leicht möglich. Wer die Virusangst erzeugt, präsentiert sich zugleich als Retter. Der Preis ist hoch: Eigenständiges Denken ist abzustellen, nur die Wahrheit der Retter-Propheten ist gültig, die angeordneten Weisungen sind unter Strafandrohung zu befolgen, sich überwachen und kontrollieren lassen und sich gegenseitig denunzieren gehören zu den Tugenden einer “Neuen Normalität”. 


Wenn die Traumadynamik jedoch verstanden und lebensfördernd gewendet werden kann, ist die Manipulation nicht so leicht möglich. Dann wird die Krise zu einer Chance für die individuelle und gesellschaftliche Weiterentwicklung und für eine neue Beziehungskultur. 
Vgl. dazu auch die Veröffentlichungen von Jeannette Fischer I, II und Franz Ruppert, zum Beispiel: Wer bin ich in einer traumatisierten Gesellschaft?, Stuttgart 2018

Siehe auch:
Prof. Ruppert in der 15. Sitzung des Corona-Ausschuss vom 12.09.2020 und
Prof. Maaz in der 7. Sitzung des Corona-Ausschuss über die psychische Dimension der Maskenpflicht als Symbol für Angst und Ängstigung
Prof. Kappstein I, II zur  Maskenpflicht im öffentlichen Raum

Liebe statt Angst

In seinem Vortrag “Aufstehen gegen Hass” spricht Eugen Drewermann über die Angst, die Hass gegen Andersdenkende aufzubauen vermag – wie schon so oft in der Geschichte der Menschheit, bis hin zur heutigen systematischen Angsterzeugung während der Corona-Pandemie.

 

Immer mehr Menschen wenden sich gegen den Machtmissbrauch durch Angsterzeugung und gegen die millionenfach tödlichen Kollateralschäden im „Krieg gegen Viren“. Sie zeigen, dass es anders geht, dass eine alles Leben respektierende Lebensweise möglich ist, die weniger auf Angst und mehr auf Liebe beruht. Sie wissen, dass es jetzt um sehr viel mehr geht als um einen Virus.


Immer mehr Menschen, auch die sich eher der Stille und Kontemplation zugeneigt fühlen, bringen sich jetzt ein. Seit März 2020 meditieren einige von ihnen öffentlich in Städten und Dörfern, in Hauskreisen oder alleine, auch online – in weltweiter Verbundenheit. Darunter auch Menschen der landesweiten Ignorance Meditations, von denen viele auch an den Kundgebungen am 01.08. und 29.08.2020 in Berlin mitgewirkt haben. (Vgl. zu den Beiträgen vom 29.08. an der Straße des 17. Juni u.a. Robert F. Kennedy und andere Beiträge)

 

In der Zeit von Lockdowns suchen viele Menschen nach spiritueller Unterstützung im Netz. Audiovisuelle Werke zur Stärkung und Heilung, positive Affirmationen, Klänge und Bilder zur Unterstützung individueller und gemeinschaftlicher Meditationen sind sehr beliebt und stoßen auf eine noch nie dagewesene Resonanz. Beispiele sind: PowerThoughts Meditation Club, Awakening Planet, Meditation and HealingSoothing Relaxation Peder B. Helland, Greenred ProductionsBrainwave Music, Nu Meditation Music, Meditative MindIAWAKE, Alexander AandersanKeith SmithMedical-Intuitive Andreas Goldemann 1, 2, Playlist Namaste, Playlist Planet Earth: Wonder of the World

 

Viele Meditierende entscheiden sich bewusst für Liebe statt Angst, gegründet in der zeitlosen Mitte, im Jetzt. (Siehe auch: Global Healing Meditation 1, 2 to bring more light into the world with Eckhart Tolle.) Befreit von Angst und inspiriert von der allumfassenden Liebe erklingt ein Ruf im Herzen. Es ist der Ruf aufzuwachen und aufzustehen für das Leben, für die nahen und fernen Nächsten. An vielen Orten hören Menschen diesen Ruf. Sie antworten darauf auf ihre jeweils eigene Weise. 

 

Ein Beispiel: Während der Corona-Pandemie 2020/21 koordiniert das Presencing Institute unter dem Titel The GAIA Journey eine Erfahrung der Transformation von Angst zu Liebe, von „Absencing“ zu „Presencing“. Daraus entstanden und entstehen weltweit viele aktive Netzwerke. Hier die ZOOM-Livestreams in der YouTube-Version vom 19.06.2020 (insbesondere ab Min. 31:15) und vom 10.04.2020 mit Antoinette Klatzky, Otto Scharmer und Vandana Shiva, insbesondere ab Min. 27:50.

Lass all die manipulativen angsterzeugenden Nachrichten und Verhaltensanweisungen los, die deine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und dir Energie absaugen. Betrachte die Manipulationsversuche und entscheide, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, was dich inspiriert, was du zur Umwandlung nutzen möchtest in lebensfördernde Gedanken und Handlungen. Die bewusste Entscheidung über die Lenkung deiner Aufmerksamkeit verwandelt die Manipulationsversuche in kraftvolle Quellen der Lebensgestaltung aus der Liebe statt aus der Angst heraus. Unterscheide bewusst, was kommt von außen und was ist deine Essenz, dein Sein. 

 

Wenn äußere Manipulationsversuche in dir Zweifel, Angst und Wut aufsteigen lassen, dann halte inne. Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung. Ein einziger bewusster Atemzug kann den Unterschied machen. Wenn du bewusst atmest und gehst, mit einem stillen Lächeln dem Wunder des Lebens gewahr bist und dich auf den Weg machst, dann kann die Saat der Freude, der Liebe und der Freiheit in dir aufgehen – und das Licht in dir wird ausstrahlen und dein Licht wird allem Leben zugutekommen. Die Stimme unseres Herzens sagt uns dann, was wir tun können – befreit von Angst, erfüllt von Freude und inspiriert von der allumfassenden Liebe.

 

In Frieden und mit Freude gehen und atmen; wählen, worauf die Aufmerksamkeit gerichtet wird; die Fülle des Lebens mit jedem Schritt und jedem Atemzug gewahren, so kann das Atmen, das Gehen, das Verbinden im Licht, unseren Körper und unseren Geist heilen und uns helfen, der Stimme unseres Herzens zu vertrauen. 


Stellen wir uns die gegenwärtige Situation der Erde und ihrer Erdlinge als eine Geburt vor, die Geburt einer neuen Identität, eine neue Antwort auf die Frage, wer oder was wir eigentlich in unserer Essenz sind. Die Schmerzen der Geburt können vermindert werden und wir können schon allein durch die Achtsamkeit für unsere Atmung unsere Aufmerksamkeit für das, was in diesem Moment geschieht, erhöhen. Unser Atem ist der Atem des Lebens, der Atem der lebendigen Erde.

 

Mehr Liebe statt Angst erzeugt eine Resonanz in unseren Herzen, die Saiten unserer Seele beginnen zu schwingen. Dann mag es sein, dass wir einen zarten Klang in uns hören, eine fühlbare Melodie und wir der Symphonie des Lebens im Einklang mit der großen Symphonie des Kósmos gewahr werden. Eros tanzt mit Agape den kósmischen Tanz. Wir sind eingeladen mitzutanzen und einzustimmen in die Symphonie des Lebens. 

 

Eric Whitacre's Virtual Choir 6: Sing Gently as ONE
Entstanden während der Corona-Pandemie des Jahres 2020:

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