Cudillero

Der Sternenweg führt nun zu einem besonderen Naturdenkmal: La Isla de la Deva y Playón de Bayas.

 

Auf einer Fläche von insgesamt 110 Hektar ist das Gebiet gegliedert in eine Strand- / Dünenlandschaft, eine Steilküste und eine Felseninsel.

 

Die Insel Deva ist die größte der Felseninseln vor der Küste Asturiens und ein geschützes Vogelparadies, etwa 800 Meter lang, 400 Meter breit und bis 90 Meter hoch. Der Strand Playón de Bayas ist mit seinen 3 Kilometern der längste Strand in Asturien.

 

Der Hauptort dieses Streckenabschnitts ist Piedras Blancas, danach folgt das Gemeindegebiet von Santiago del Monte. Hier befindet sich auch der internationale Flughafen von Asturien. Bei der Anreise nach Asturien mit dem Flugzeug bietet sich, sofern das Wetter mitspielt, ein atemberaubendes Panorama von den Pyrenäen im Westen über die Picos de Europa bis nach Galicien.

 

Nun geht es zum Fluss Nalón, über die Brücke der N-632 im Ort Soto del Barco. Die Brücke liegt am Fuße der mittelalterlichen Festung San Martín. Ab Soto del Barco besteht wieder die Möglichkeit, sich in die Berge der Bären zurückzuziehen (auf der Regionalstraße AS-16 in Richtung Süden).

 

► Mehr Infos: Biosphärenreservate / Somiedo

 

► Mehr Infos: Biosphärenreservate / Muniellos

 

Kurz vor dem Ort Pravia, im Dorf Santianes, befindet sich die älteste erhalten gebliebene präromanische Kirche Asturiens: La Iglesia Santianes de Pravia. Hier befand sich im 8. Jahrhundert der (nach Cangas de Onís) zweite Herrschaftssitz des Königreichs Asturien.

Linktipp (Wikipedia):
Iglesia Santianes de Pravia

Auf dem anderen Ufer des Río Nalón gelangt der Reisende nach Muros de Nalón und zum dortigen Palacio de Valdecarnaza aus dem 15. Jahrhundert. In Pito befindet sich eine weitere außergewöhnliche Sehenswürdigkeit: Die Schlossanlage Palacio de los Selgas.

 

Cudillero liegt in einem schluchtartigen Taleinschnitt. Die Häuser dieses stimmungsvollen Fischerortes sind am Hang aneinandergereiht. In Cudillero wird ein eigenständiger Dialekt gesprochen, das Pixueto. Einer örtlichen Legende zufolge wurde die Stadt von den Wikingern gegründet. Reste von keltischen Wallburgen sind auch erhalten geblieben.

 

Zur Sakralarchitektur gehören La Capilla del Humilladero, eine gotische Kapelle und La Iglesia de San Pedro, eine gotische Kirche, beide aus dem 16. Jahrhundert.

 

Nach Cudillero führt der Weg nach Soto de Luiña und dort vorbei an der Barockkirche Santa María und dem Gebäude des ehemaligen Hospizes Nuestra Señora del Rosario aus dem 18. Jahrhundert.

Auf dem Sternenweg in Asturien:

Luarca

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© Ralf Pochadt