Villaviciosa

Erneut unterwegs passiert der Pilger die Kirchen San Pedro in Pernús und San Antolín in La Llera. Bereits im Bezirk Villaviciosa liegen der vorromanische Kirchenbau San Salvador in Priesca und die romanische Kirche Santa María in Sebrayo.

Der Gemeindebezirk Villaviciosa besitzt wunderschöne mittelalterliche Kirchenbauten. Im gleichnamigen Hauptort befindet sich die frühgotische Kirche Nuestra Señora de la Oliva, in deren Nähe sich das Sancti Spiritus-Hospiz befand. Derzeitige Pfarrkirche ist die Kirche des alten Franziskaner-Klosters, das wie das nahe Klarissen-Kloster aus dem 17. Jahrhundert stammt. Erhalten geblieben ist ein kleiner Abschnitt der mittelalterlichen Schutzmauern des Ortes und schöne Herrenhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Etwas später kommt man an der romanischen Kirche San Juan von Amandi vorbei und überbrückt dort den Fluss Valdediós. Nicht direkt am Pilgerweg, doch einen kleinen Umweg wert ist das Zisterzienser-Kloster San Salvador von Valdediós, das im 13. Jahrhundert neben der vorromanischen Kirche San Salvador oder Conventín errichtet wurde.

Die Flussmündung in Villaviciosa hat ein faszinierendes Ökosystem entstehen lassen. Das Gebiet wird von wunderschönen Stränden eingegrenzt, von Rodiles und El Puntal. Der Naturraum um Villaviciosa gehört zu den Zentren der Apfel- und Sidraproduktion in Asturien. Auch die Azabache-Kunst hat hier Tradition.

Tipp: Ría de Villaviciosa

Tipp: Azabache
Tipp: Avalon und Sidra-Kult

Wer von Villaviciosa aus über Infiesto Richtung Campo de Caso fährt, der erlebt Asturien auf eine besondere Weise, weit ab von touristischen Routen. Pilger mit Zeit und Lust auf abgelegene Gebiete des kantabrischen Gebirges können hier das Biosphärenreservat von Redes erkunden.

Tipp: Redes und Umgebung

 Zur nächsten Etappe auf dem Sternenweg:

Gijón und Oviedo

 

Unser Partnerprogramm: Jetzt mitmachen!