Ría del Eo

Naturraum
Dieses größte Flussmündungsgebiet Asturiens liegt im äußersten Westen der Provinz und grenzt an Galizien. Der Hauptort des Gebietes ist Castropol. Das geschützte Gebiet ist auf asturianischer Seite 12 km lang und bis zu 2 km breit. Die Fläche umfasst etwa 14 km2.

Vegetation und Tierwelt
Auf den von der Flut regelmäßig überspülten Schlammflächen hat sich eine teilweise einzigartige Pflanzenwelt entwickelt. Einige Seegrasgewächse (Zostera marina, Zostera noltii) haben hier ihr wichtigstes Verbreitungsgebiet an der kantabrischen Küste.

Das Flussmündungsgebiet des Eo gehört zu den wichtigen Überwinterungsplätzen für europäische Wasservögel. Etwa fünfzig Wasservogelarten sind hier zu finden.

Lage und Infos
Anfahrt:
Von Avilés aus auf der N-632 bis Canero, dann auf der N-634 weiter nach Castropol. Von Oviedo aus auf der N-634 über die Küstenstraße N-634. Ab Castropol ist die Ría del Eo leicht zu erkunden. Die N-634 führt weiter über die Brücke "Puente de Los Santos" nach Ribadeo. Die besten Ausblicke bieten sich jedoch, wenn man vor der Brücke auf die N-640 nach Vegadeo abbiegt und von Vegadeo dann nach Ribadeo weiterfährt.

Gemeinden:
Castropol und Vegadeo

Infos vor Ort:
Informationsbüros der Gemeinden jeweils in der Ortsmitte.

Reisetipps
Das salzhaltige Marschland birgt ein außerordentlich wertvolles Ökosystem. Eine Bootsfahrt durch dieses Gebiet ist ein Erlebnis! Majestätisch über dem Meer thronen die zauberhaften Städtchen Figueras und Castropol, deren malerische Straßen zum Spazieren und zum Genießen der wunderbaren Aussichten einladen.

In der Nähe der Ría sind einige wunderschöne Strände zu finden, z.B. die Playa de Penarronda.

 Linktipp Asturien 360°:

Playa de Penarronda - Tapia de Casariego

 

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