Luarca

Westlich der Stadt Cudillero beginnt die geschützte asturische Westküste. Sie erstreckt sich über eine Länge von etwa 35 km. Im Osten wird das Gebiet begrenzt von dem Naturdenkmal Turbera de Las Dueñas. Es ist das größte Torfmoorgebiet Asturiens.

Tipp: Die geschützte Westküste

Auf dem sogenannten "Camino Real de las Palancas" erhebt sich der Pilgerweg über die flache Küstenlinie und bietet einen herrlichen Ausblick, bevor er in den Gemeindebezirk Valdés hineinführt. Man passiert die Ortschaft Canero und überquert den Fluss Esva. Der Esva mündet in der Bucht von Cueva. Das Flussbecken des Río Esva ist auf einer Fläche von 458 km² als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Dieses Gebiet grenzt an weitere Schutzgebiete und ist darüber verbunden mit dem Biosphärenreservat Muniellos. Einige keltische Siedlungen können bei einem Abzweig in das kantabrisch Gebirge besucht werden.

Tipp: Cuenca del Esva
Tipp: Biosphärenreservat Muniellos und Umgebung
Tipp: Die Kelten - Faszination und Mythos

Die Küstenroute führt weiter über den Ort Barcia nach Luarca (Hauptort des Bezirks). Durch den Bayón-Bogen des Palastes des Marquis von Ferrera betritt der Pilger Luarca. Der Palast wurde zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert erbaut und beherbergt heute ein Kulturhaus. Der am Fluss Negro gelegene Ort besitzt viele wappengeschmückte Adelshäuser und Luxusvillen von in Amerika zu Reichtum gelangten Auswanderern. Die Pfarrkirche Santa Eulalia ist vom Baustil des Historismus geprägt und wurde auf den Grundmauern einer ursprünglichen mittelalterlichen Kirche errichtet. Im nahegelegenen Almuña gibt es eine Pilgerherberge.

14km von Luarca entfernt befindet sich der Menhir de Ovienes. Im nahegelegenen Ort La Vega befindet sich der Dolmen de Restiello.

Tipp: Megalithen

Wieder unterwegs nähert sich der Pilger auf einem steilen Anstieg der alten Kirche Santiago de Arriba und der Ortschaft Taborcías, wo sich ein prächtiger Palast befindet. Weiter durch das flache Land der Gemeinde Otur gelangt man über den Fluss Barayo. Hier ist zwischen Felsenküste, Dünen, Rohrfeldern und Erlenwäldern ein einzigartiges Ökosystem entstanden, in dem sich eine reichhaltige Flora und Fauna gebildet hat.

 Zur nächsten Etappe auf dem Sternenweg:

Navia und La Caridad

 

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