An der Flussmündung des Río Deva beginnt einer der eindrucksvollsten Küstenabschnitte Nordspaniens. Die östliche Küste Asturiens ist auf einer Strecke von 30 km unter Schutz gestellt. Tipp: Die geschützte Ostküste
Nach der Brücke von Bustio gelangt man nach Colombres, dem beschaulichen Hauptort des Bezirks Ribadedeva, wo sich die prächtigen Villen vieler in Amerika reich gewordener und zurückgekehrter Auswanderer befinden, so die Villa La Quinta Guadalupe (1906).
Kurz nach Colombres führt eine Abzweigung in Richtung Meer zum Dorf Pimiango. Dieser "Umweg" ist für alle interessant, die sich von prähistorischer Kunst inspirieren lassen wollen. In Pimiango beginnt der Abstieg zu einer kleinen Plattform einige Meter über dem Meer. Hier befindet sich der Eingang zur rund 350 Meter langen Höhle El Pindal. Die Höhle wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgewiesen. Die Höhlenmalereien zeigen Tiermotive und abstrakte Symbole. Linktipp (Infoasturias):
Die Höhle El Pindal Die kunstvoll gestalteten Höhlen, von denen es auf der Küstenroute des Sternenweges einige einzigartige Beispiele zu entdecken gibt, geben den Forschern viele Rätsel auf. Man glaubt heute, dass die Malereien in magisch-religiösen Zeremonien für die Kommunikation mit der Gottheit Verwendung fanden. Die Höhlenbewohner beschäftigten sich bereits mit dem Leben nach dem Tode. Vermutlich gehörten die Beschäftigung mit dem Tod und die Kommunikation mit der Gottheit bereits damals zu den Beweggründen für die Kreation der abstrakten Wandzeichnungen. Nach dem Abzweig zur El Pindal-Höhle führt der Weg weiter zur Kapelle des Santo Cristo von El Bao und weiter in Richtung Llanes zur Ortschaft La Franca. Zur nächsten Etappe auf dem Sternenweg:
Llanes |