Die legendären Asturcones, kleinwüchsige Pferde mit langer Mähne bewohnen schon seit Urzeiten die Berge der Sierra del Sueve und scheinen einer Phantasiewelt entsprungen zu sein.
Die Sierra del Sueve ist die letzte Zufluchtsstätte des Asturcón, von dem schon die römischen Chronisten mit Bewunderung sprachen. Kraftvoll, schnell und wendig bewegen sich die Asturcones mit einer den steilen Hängen angepassten Gangart in Freiheit durch die Sierra del Sueve.
Das Wildpferd hatte bereits in vorrömischer Zeit eine mythologische Bedeutung für die Bewohner der Region. Die Kelten schätzten die Asturcones als treue Begleiter durch die kantabrische Bergwelt. Für das Volk der Astures waren Asturcones heilige Tiere. In Vollmondnächten wurden sie den Göttern geopfert. Das Blut galt als kräftestärkendes Elixier und wurde getrunken. Das Herz wurde gegessen, um damit die Fähigkeiten und Kräfte des Tieres auf den Menschen zu übertragen. Asturcones werden auch als Asturier oder Asturische Ponys bezeichnet. Eine enge Verwandtschaft besteht mit dem galicischen Pony, das jedoch ausgestorben ist. Das Asturcón hat bisher überlebt, war allerdings bis vor einigen Jahren stark vom Aussterben bedroht. Seit den 1980er Jahren wurden Organisationen zum Schutze der Rasse gegründet und umfangreiche Maßnahmen zum Erhalt dieser legendären Pferderasse eingeleitet. Linktipp:
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